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Das Ziel der Integration in Gesellschaft und Berufsleben kann für Jugendliche mit besonderem Förderbedarf nur mit differenzierter Hilfe erreicht werden.
Dies geschieht in interdisziplinärer Zusammenarbeit aller an der Ausbildung / der Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme Beteiligten.
Den Rahmen dafür bietet die triale Berufsausbildung, die auf den drei „Säulen“ Betrieb, Schule und der Sozialpädagogischen Betreuung gründet.
Die individuelle Förderplanung ist hierbei das zentrale Steuerinstrument für die erfolgreiche Arbeit mit den Auszubildenden.
Das heißt, für jede/n Jugendliche/n wird auf Basis seiner / ihrer Biografie und seiner / ihrer vorhandenen Kompetenzen ein Förderplan entwickelt, umgesetzt und kontinuierlich fortgeschrieben.
Die Sozialpädagogische Begleitung ist ein integrativer Bereich im BBW.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind eng an den betrieblichen Bereich angebunden und sind erste Ansprechpartner/innen für alle am Ausbildungsgeschehen Beteiligten. Sie steuern den Entwicklungsprozess der Jugendlichen während der gesamten Ausbildung im BBW und sind für die anschließende Eingliederung in den Arbeitsmarkt verantwortlich.
Die Arbeitswelt fordert neben der fachlichen Kompetenz zunehmend die Schlüsselqualifikationen, und hier vor allem die sozialen Kompetenzen, als Grundlage dafür, einen Arbeitsplatz bekommen und halten zu können. Hier setzt die Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sozialpädagogischen Betreuung an indem an Themen gearbeitet wird wie zum Beispiel „realistisches Selbstbild“, „Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit“, „Persönliche Verantwortlichkeit“, „Unterstützung und Begleitung bei Krisen“ oder der „Unterstützung zur Selbstständigkeit“.
Grundsätzlich arbeiten alle MA mit den Auszubildenden ressourcenorientiert, d.h. die Stärken und Fähigkeiten der Jugendlichen stehen im Mittelpunkt. Wobei die Grundlage der Förderung der individuelle Förderansatz ist.
Neben der individuellen arbeit mit den Auszubildenden, gibt es auch die Sozialpädagogische Gruppenarbeit. Dies ist eine Methode die kontinuierlich stattfindet und mit der Gruppenthemen und -konflikte bearbeitet werden, Verhalten reflektiert wird und alternative Handlungsweisen erarbeitet, aufgezeigt und eingeübt werden.