Immer wenn eine Produktionsmaschine fachgerecht eingerichtet, bedient und gewartet werden muss, treten die Maschinen- und Anlageführer/-innen in Aktion. Sie kennen die Anlagen und wissen, wie man die Maschine einstellen und pflegen muss.
Umrüstung, vorbeugende Wartung und Inspektion gehören ebenso zu ihrem Aufgabengebiet wie Fehlerdiagnose und Fehlerbehebung. Neben den Kontrollaufgaben kennen sie die Vorgaben der Arbeitssicherheit, des Umweltschutzes und der Wirtschaftlichkeit.
• Technisches Verständnis
• Feinmotorisches Geschick
• Zuverlässigkeit und Verantwortungsgefühl
• Belastbarkeit und Ausdauer
• Offenheit und Fähigkeit zur Kommunikation
• Flexibilität und Organisationsfähigkeit
• Bereitschaft zur Schichtarbeit
• Allgemeine Grundkenntnisse und Fertigkeiten wie Feilen, Meißeln, Sägen, Fügen
• Kenntnisse maschineller Werkstoffbearbeitung wie Bohren, Drehen, Fräsen
• Branchenspezifische Fertigungstechniken
• Steuer- und Regelungstechnik
• Einrichten und Bedienen von Produktionsanlagen
• Steuern des Materialflusses
• Warten und Inspizieren von Maschinen und Anlagen
• Betriebliche und technische Kommunikation
• Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen
• Kenntnisse der Vorgaben des Umweltschutzes und der Arbeitssicherheit
Praktika in Betrieben außerhalb des Berufsbildungswerkes runden den Praxisbezug der Ausbildung ab.
Die Theoriefächer werden an der Johannes Landenberger Schule im Berufsbildungswerk unterrichtet.
Die Ausbildungszeit beträgt zwei bzw. drei Jahre. Im zweiten Jahr erfolgt eine Differenzierung nach Schwerpunkten. Der Schwerpunkt im Berufsbildungswerk Waiblingen liegt auf der Metalltechnik.
Die Ausbildung ist von den zuständigen Stellen anerkannt.
Die Prüfung erfolgt vor der Industrie- und Handelskammer Stuttgart.
Bei entsprechender Eignung ist eine Regelausbildung als Feinwerkmechaniker möglich.
Beschäftigungsmöglichkeiten finden Maschinen- und Anlageführer/-innen mit dem Schwerpunkt Metalltechnik in unterschiedlichsten Produktionsbereichen der Metallindustrie. Die breit angelegte Ausbildung und die Vielzahl der metallverarbeitenden Betriebe eröffnen gute Beschäftigungsaussichten.