Tischler und Tischlerinnen stellen Produkte aus Holz, Holzwerkstoffen und Kunststoffen her, wie z. B. Schränke, Regale, Kommoden oder Tische. Sie fertigen und montieren Messe-, Laden-, und Büroeinrichtungen, also Einbauschränke, Raumteiler, Wand- und Deckenverkleidungen und setzen Haus- und Zimmertüren ein. Neben Holz werden auch Spanplatten, Kunststoffe, Metall und Glas verarbeitet. Da die Entwürfe, beispielsweise für Möbel, mit CAD (Computer Aided Design) und von Hand erstellt werden und die Produktion teilweise mit computergesteuerten Maschinen abläuft, gehört nicht nur der Meterstab, sondern auch der Computer zum Handwerkszeug.
Mehrere Praktika in Betrieben außerhalb runden den Praxisbezug der Ausbildung ab.
Die Theoriefächer werden an der Johannes-Landenberger-Schule (Sonderberufsschule) im Berufsbildungswerk unterrichtet.
3 Jahre: Abschluss als Holzbearbeiter/-in.
Bei guter individueller Eignung und Anstrengung ist der weitergehende Abschluss als Tischler möglich.
Nach 2 Jahren ist ein Abschluss als Holzwerker/-in möglich.
Die Ausbildung ist von den zuständigen Stellen anerkannt.
Die Prüfung erfolgt vor dem Prüfungsausschuss der Handwerkskammer Stuttgart, bzw. beim Holzwerker vor der IHK.
Holzbearbeiter und –bearbeiterinnen finden Anstellungen in Handwerksbetrieben und in der holzverarbeitenden Industrie. Gute Beschäftigungsmöglichkeiten bestehen in artverwandten Betrieben wie in Zimmereien, im Saunabau, im Rollladenbau, bei Parkettlege- und Montagebetrieben und in Sägewerken.