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Das Projekt FABI ist beendet.
Die Materialien sind aber noch erhältlich.
Hinweise dazu finden Sie auf der Homepage des Projekts.
Als Nachfolgeprojekt läuft derzeit LIWING (Leben In Würde - Integration Nachhaltig Gestalten) an. Weitere Informationen folgen demnächst.
Das Projekt "Platz für Unterschiede" verfolgt das Hauptziel, die vorhandenen interkulturellen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler der Johannes-Landenberger-Schule in Waiblingen, Schwäbisch-Gmünd und Esslingen zu erfassen und auszubauen, um damit deren Chancen auf dem ersten Arbeitsmarkt zu erhöhen. Unter innovativer methodischer Anleitung durch Tandems aus Lehrkräften und Sozialpädagogen beschreiben die Schülerinnen und Schüler mit und ohne Migrationshintergrund interkulturelle Situationen und Konflikte in kurzen Geschichten, die in Form eines Readers veröffentlicht werden. Im Anschluss daran setzen sie diese durch Theateraktionen und Videoaufnahmen szenisch um. Die Ergebnisse werden auf einer interaktiven DVD veröffentlicht und an Schulen und anderen Einrichtungen für Jugendliche in den Landkreisen Rems-Murr, Esslingen und Ostalb vertrieben. Damit wird das Projektziel verfolgt, möglichst vielen Schülerinnen und Schülern alters- und entwicklungsadäquate Produkte zur Verfügung zu stellen, mithilfe derer sie für das Thema "interkulturelle Kompetenz" sensibilisiert werden können. Darüber hinaus werden in diversen öffentlichkeitswirksamen Veranstaltungen unterschiedlichen Zielgruppen Zwischenergebnisse der Auseinandersetzung mit dem Thema "interkulturelle Kompetenz" präsentiert. Ziel ist es, mit solchen Veranstaltungen eine möglichst breite Öffentlichkeit zu erreichen und Zeichen zu setzen gegen Rassismus und Intoleranz, für kulturelle Offenheit und die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund.
01.10.2009 – 31.01.2012
FABI wird als "XENOS-Projekt" mit Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) und des Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert und kofinanziert durch Eigenmittel der Johannes-LAndenberger-Schule.
Das Bundesprogramm XENOS integriert Aktivitäten gegen Diskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus in arbeitsmarktbezogene Maßnahmen an der Schnittstelle zwischen (Berufs-)Schule, Ausbildung und Arbeitswelt. Abgeleitet vom altgriechischen xénos - der Fremde, der Gastfreund - steht der Name des Programms für Toleranz, Weltoffenheit und zivigeselsschaftiches Engagement.

Das Projekt wird wissenschaftlich begleitet durch
Dr. Levent Güneş
Europa Zentrum Baden-Württemberg
Florian Setzen
Europa Zentrum Baden-Württemberg
Martina Schuster
Johannes-Landenberger-Schule
am Berufsbildungswerk Waiblingen gGmbH
Steinbeisstraße 16
71332 Waiblingen
Fon 07151 5004-422
Fax 07151 5004-380
martina.schuster(at)bbw-waiblingen.de
Anke Hägele, Kulturwissenschaftlerin
Christine Rotte, Coach und Mediengestalterin
Henning Frier, IT-Fachkraft