Berufsvorbereitung

Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme BvB

Eine Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (kurz BvB genannt) bereitet auf die Ausbildung oder einen Arbeitsplatz vor. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen lernen ihre beruflichen Stärken kennen und finden heraus, für welchen Beruf und Ausbildung sie geeignet sind.


Ablauf einer BvB

Die BvB dauert in der Regel bis zu 11 Monaten. Sie endet mit dem Übergang in eine Ausbildung oder der Aufnahme einer Arbeit. Starttermin ist meistens der 15. September.

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Berufsfelder der BvB

In der BvB kann man verschiedene Berufsfelder kennen lernen und sich darin erproben:

  • Garten- und Landschaftsbau
  • Hotel und Gaststättengewerbe
  • Hauswirtschaft und Küche
  • Büro, Lager und Handel
  • Farbe und Druck/ Papierweiterverarbeitung
  • Metallbereich
  • Holz
  • Wirtschaft / Verwaltung
  • Gesundheit und Soziales

Link zu den Berufen im Berufsbildungswerk Waiblingen.
Am Ende erhält man einen Nachweis über die erlernten beruflichen Inhalte, die so genannten Qualifizierungsbausteine.


Schulunterricht

An einem Tag pro Woche findet Unterricht in der Johannes-Landenberger-Schule, der Sonderberufsschule des Berufsbildungswerkes statt. In kleinen Schulklassen werden allgemeine schulische Grundlagen vermittelt.

Bei Eignung besteht die Möglichkeit, den Hauptschulabschluss zu erwerben.


Zusätzliche für den Beruf notwendige Fähigkeiten

Sozialpädagogen und -pädagoginnen fördern und begleiten

  • beim Erlernen von sozialen Fähigkeiten (z.B. Wie verhalte ich mich angemessen?)
  • bei der Bewältigung des Alltages
  • durch sprachliche Förderung
  • beim Vermitteln von Medienkompetenz und PC-Grundlagen
  • bei der Anleitung zum richtigen Lernen
  • durch Bewerbungstraining

Eine Maßnahme der Agentur für Arbeit

Inhalte und Ablauf der BvB entsprechen den Vorgaben der Agentur für Arbeit.

Die Maßnahme ist gedacht für junge Erwachsene bis 25 Jahre, die ihre allgemeine Schulpflicht erfüllt haben und die eine Lernbehinderung haben und/oder gesundheitliche Einschränkungen wie z.B. Epilepsie, ADHS usw.

  • die beim Übergang von der Schule zum Beruf besondere Hilfen brauchen
  • die Ausbildungsreife noch nicht erlangt haben
  • die keine abgeschlossene Ausbildung haben
  • die Sprachschwierigkeiten haben
  • Die Anmeldung erfolgt über die zuständige Beratungsfachkraft bei der Agentur für Arbeit.

Die Agentur für Arbeit finanziert die Maßnahme.