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Azubi mit Prüfcomputer
Bei der Reifenmontage
Azubi bei der Arbeit am Auto

Autofachwerker/-in

Berufsbeschreibung

Der Autofachwerker/ die Autofachwerkerin hat Spaß an Tätigkeiten rund ums Kraftfahrzeug. Sie beheben Fehler an Motoren von Kraftfahrzeugen sowie Schäden an Fahrgestell und Karosserie und erledigen Lackierarbeiten einschließlich der dazugehörigen Vor- und Nacharbeiten.

Anforderungen

•  Gutes räumliches Vorstellungsvermögen
•  Geschick und Gefühl für die Bearbeitung von Blechen
•  Erkennen der wichtigsten technischen Zusammenhänge eines Kraftfahrzeuges
•  Unempfindlichkeit gegen Staub und Schmutz
•  Farbsicherheit
•  körperliche Beweglichkeit, Arbeiten in stehender, gebeugter und unter
    Umständen auch in liegender Haltung
•  Zuverlässigkeit

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Ausbildungsinhalte

Während der Grundausbildung erlernen die Auszubildenden Tätigkeiten in der Fahrzeuglackierung, in der KfZ-Mechanik und im  Karosseriebau. Anschließend erfolgt die Zuteilung in einen der drei Schwerpunkte. Alle Fachrichtungen werden theoretisch und praktisch in reduzierter Form vermittelt.

•  Schwerpunkt Kfz–Mechanik
Zum Aufgabenbereich gehören der Aus- und Einbau von Verschleißteilen, die Durchführung von Wartungs-, Pflege-, und Instandsetzungsarbeiten, Sicherheitskontrollen an Motor und Fahrwerk, Reifenwechsel sowie der Umgang mit Diagnosegeräten für Fahrzeuge.

•  Schwerpunkt Karosseriebau
Hier geht es um die Behebung von Blechschäden und die dazugehörige Blechbearbeitung. So muss z.B. ein beschädigter Kotflügel ausgebeult oder gegen einen neuen ausgetauscht werden.

•  Schwerpunkt Fahrzeuglackierung
Das Aufgabenfeld umfasst das Lackieren von Fahrzeugen, die dazugehörigen Vorarbeiten und das Finish bzw. die Nacharbeiten. Die Arbeiten werden mit modernen, dem aktuellen Stand der Umwelttechnik entsprechenden Geräten und Materialien durchgeführt.

Die Ausbildung in allen drei Schwerpunkten ist praktisch orientiert.

Die Fertigkeiten und Kenntnisse werden zunächst an Übungsarbeiten erlernt und dann an Kundenfahrzeugen vertieft.

Verschiedene Praktika in Betrieben außerhalb runden den Praxisbezug der Ausbildung ab.

Die Theoriefächer werden an der Johannes-Landenberger-Schule (Sonderberufsschule) im Berufsbildungswerk unterrichtet.

Prüfung

Die Ausbildung ist von den zuständigen Stellen anerkannt.

Die theoretische und praktische Abschlussprüfung erfolgt vor dem Prüfungsausschuss der Handwerkskammer Stuttgart.

Bei guter Eignung kann gegebenenfalls der Ausbildungsvertrag auf eine Regelausbildung zum Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in umgeschrieben werden.

Berufsaussichten

Arbeitsplätze sind möglich in

•  KfZ-Werkstätten
•  Karosseriebau- und Lackierbetrieben
•  Reparaturbetrieben und Werkstätten des Kraftfahrzeughandwerks und -handels
•  Reifenmontagebetrieben
•  Großtankstellen
•  Gebrauchtwagenabteilungen von Autohäusern
•  KFZ-Herstellungsbetrieben